Der Schweizerische Jugendmusikwettbewerb wurde 1975 auf Initiative des damaligen Chefdirigenten des Tonhalle-Orchesters Zürich, Gerd Albrecht, ins Leben gerufen. Während 24 Jahren führte die Tonhalle-Gesellschaft Zürich TGZ den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Verband Musikschulen Schweiz VMS, dem Schweizerischen Musikpädagogischen Verband SMPV und den Jeunesses Musicales de Suisse JMS durch. Am 14. Dezember 1999 wurde in Bern die privatrechtliche Stiftung Schweizerischer Jugendmusikwettbewerb gegründet.
Talentsuche und Breitenförderung waren und sind auch in Zukunft zwei wichtige Grundpfeiler der Stiftung. Die Stiftungsleitung obliegt dem Stiftungsrat in strategischfinanziellen und einer Fachkommission in künstlerisch-organisatorischen Belangen. Die im Zusammenhang mit der Stiftung und dem Wettbewerb anfallenden Aufgaben werden von der Geschäftsstelle in St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem Stiftungsrat und der Fachkommission bearbeitet.
Der in dieser Grössenordnung einzige nationale, jährlich stattfindende Musikwettbewerb steht jugendlichen Amateuren im Alter von acht bis 20 Jahren (bzw. 22 Jahre für Sängerinnen und Sänger) offen. Die einzelnen Instrumente werden in einem zweijährigen Turnus im Solo- bzw. im Duo- oder Ensemblewettbewerb berücksichtigt und zum zweiten Mal im Jahre 2010: der Kompositionswettbewerb. Die Entradawettbewerbe finden an neun verschiedenen Orten der ganzen Schweiz jeweils im März statt. Alle Erstpreisträgerinnen und Erstpreisträger der Entradawettbewerbe sind zum Finalwettbewerb zugelassen, der in der ersten Maihälfte, ebenfalls an jährlich wechselnden Orten, stattfindet.