Warum brauchen wir eine Referenzliste?
Den Teilnehmenden und ihren Lehrerinnen und Lehrern wird die freie Wahl des gesamten Programms überlassen. Zu berücksichtigen sind selbstverständlich die Vorgaben zu Stil und Aufführungsdauer. Diese Freiheit bringt die Schwierigkeit mit sich, bei der Wahl der Stücke keinen Anhaltspunkt zum geforderten Schwierigkeitsgrad zu haben. Die nachfolgend aufgeführte Referenzliste schafft Abhilfe und – so hoffen wir – Klarheit.
Die Referenzliste, die hier pro Alterskategorie und Disziplin einige wenige Werke verschiedener Stilepochen nennt, ist als Anhaltspunkt zu verstehen, um den verlangten minimalen Schwierigkeitsgrad festzulegen. Es handelt sich bewusst um keine umfassende Repertoireliste, aus welcher die zu spielenden Werke ausgewählt werden sollen. Wer dies aber wünscht, darf auch eines der genannten Werke vortragen.
Die Fachkommission weist immer wieder darauf hin, dass es grundsätzlich nicht wichtig ist, besonders schwierige Stücke vorzutragen, sondern die gespielten Werke technisch und musikalisch gut zu spielen. Ein guter Vortrag, der zu einem Preis führen kann, ist von technischer und musikalischer Beherrschung geprägt; beide Bereiche sind gleichermassen wichtig und die einseitige technische Beherrschung ohne Musikalität und Ausstrahlung – oder umgekehrt – kann nie zum Erfolg führen.
Die Fachkommission hofft, dass die aufgeführten Werke Anstoss zu einer anregenden Suche weiterer interessanter Stücke bilden.
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